Transformieren Sie ihr Quantenfeld zu Ihrem wahren Selbst mit Quanten Transformation.
News
Mai 2012
· 12.-13. Münster Yoga Studio
· 19.-20. Corfu Matrix+Quantenheilung+Seelenreisen
· 26.-26. Kiel
Juni 2012
- 02.-03. Köln Leverkusen
- 09.-10. Suttgart Birgitts Heilpraxis
- 16.-17. Hannover
- 23.-24. Berlin
- 30.-01.07 München
Juli 2012
- 07.-08.Juli Trier - Kraftquelle
- 10.-17 Juli Matrixwelle + Seelenreisen Intensive Korfu
- 28.-29 Juli Bodensee Radolfzell
Ihr Ort ist nicht dabei ? Wir kommen gern zu Ihnen...
Korfu Intensives
10.-17. Juli Matrixwelle + Seelenreisen Intensive
09.-16 Okt Matrixwelle + Seelenreisen Intensive
Quantenheilung Köln
Quantenheilung Köln
]
]]
]
]]
]
]
]
]
]
]]
]
]
]
]
Köln?/i (amtliche Schreibweise von 1900 bis 1919 Cöln[2], unter den Römern erst Oppidum Ubiorum, dann CCAA, Colonia Claudia Ara Agrippinensium, im Mittelalter auf Latein meist Colonia Agrippina und Deutsch Coellen und im Kölner Dialekt Kölle genannt) ist nach Einwohnern die viertgrößte, flächenmäßig die drittgrößte Großstadt Deutschlands sowie die größte Stadt Nordrhein-Westfalens.[3] Seit dem 30. Juni 2010 ist es die vierte Millionenstadt Deutschlands.[4] Die Stadt ist für ihre 2000-jährige Geschichte, ihr kulturelles und architektonisches Erbe sowie für ihre international bedeutenden Veranstaltungen bekannt. Die günstige Lage am Rhein sowie am Schnittpunkt bedeutender West-Ost-Handelsstraßen trug neben ihrer Eigenschaft als Sitz weltlicher und insbesondere kirchlicher Macht zur besonderen Bedeutung Kölns bei. Die Stadt wurde so zu einem wichtigen Handelsstandort und ist heute der Verkehrsknotenpunkt mit dem höchsten Eisenbahnverkehrsaufkommen und mit dem größten Container- und Umschlagbahnhof Deutschlands, dem Umschlagbahnhof Köln Eifeltor. Die Rheinhäfen zählen zu den wichtigsten Binnenhäfen Europas. Köln besitzt als Wirtschafts- und Kulturmetropole internationale Bedeutung und gilt als eines der führenden Zentren für den weltweiten Kunsthandel. Die Karnevalshochburg ist außerdem Sitz vieler Verbände und Medienunternehmen mit zahlreichen Fernsehsendern, Plattenfirmen und Verlagshäusern. Die Stadt hat mit der Universität zu Köln, an der mehr als 44.000 Studenten eingeschrieben sind, eine der größten Universitäten und mit rund 16.500 Studenten an der Fachhochschule Köln die größte Fachhochschule Deutschlands und ist Sitz zahlreicher weiterer Hochschulen. Das Vitrinchen beinhaltet Leseproben unserer ausgezeichneten Artikel Kölner Karneval | Kronleuchtersaal in der Kölner Kanalisation | St. Maria Magdalena (Köln) | Ursulabüste | Thekenschaaf 26.06. Filzengrabentor 21.06. Japanisches Kulturinstitut 19.06. Hans Vogts 17.06.Günter Heidecke 06.06. Herbert Hennies 02.06. Alt St. Cornelius 31.05. Römisches Südwesttor (Köln) 29.05. Hans Heinz Lüttgen, St. Amandus 22.05. Peter Heinrichs15.05. Jovan Nikoliæ 09.05. Wilhelm Koep 08.05. Herkulesberg 03.05. Deutsches Staubarchiv 01.05. Hans Verbeek 30.04. Fried Mühlberg 28.04. Frank Barufski,Hanna Adenauer 17.04. Bieselwald 16.04. Peter Schäfer (Edelweißpirat), Wolfgang Schwarz (Widerstandskämpfer), Freies Werkstatt-Theater 15.04. Fritz Theilen05.04. Hofanlage Gut Engelshof (Köln) 02.04. Herbert Britz 26.03. Sünner im Walfisch 26.03. Eduard Hermann 20.03. Kölner Brauhauswanderweg 20.03.Nikolauskapelle (Köln) 13.03. Gilden im Zims 10.03. Haxenhaus zum Rheingarten09.03. Valentin Pfeifer (Unternehmer) ab 08.03. diverse Denkmallisten für alle Stadtteile Kölns 08.03. Gaffel Haus 07.03. Emil Pfeifer 05.03. Brauhaus Sion 03.03.Bierhaus en d'r Salzgass 27.02. Opernbrunnen 26.02. Stephan Brölmann,Belgische Streitkräfte in Köln 25.02. Em Kölsche Boor 24.02. Liste der Kölner Ratsturmfiguren 08.02. Altstädter Köln 1922 06.02. Karl-Maria Schley 05.02.Griechenpforte 01.02. Hermann von Goch, Kalkberg (Köln) 30.01. Toni May, Kurt Hackenberg 22.01. Puszta-Hütte 21.01. Bier-Esel 19.01. Bahnhof Köln-Deutzerfeld15.01. Peter Wilhelm Millowitsch, Kreuzblumen des Kölner Domes(Jubiläumsartikel des Stammtisches Köln), Gerhard Kikpot von Kalkar (zum 10-Jährigen !) 14.01. Kölner Judenviertel 07.01. Universitas Studii Coloniensis (1388–1798), Kölner Patriziat Mitmachen bei diesem Portal? Es gibt eine Menge zu tun: Artikel schreiben, sortieren, kategorisieren; Fotos schießen, sortieren... Schau doch mal auf unserer Baustelle, dem WikiProjekt Köln rein! Atlasreisen (Wirtschaft) · Berufskolleg Deutzer Freiheit (23.6.-QS) · Broadview TV (Wirtschaft) · Flottenkastell Alteburg (Limes) · Klosterfrau Healthcare Group (Wirtschaft) · Neues Osteuropa (NOE) (29.6.-QS) · QSC (18.6.-QS) Köln International School of Design (Bildung) Archäologische Zone Köln · Can (Band) · DocCheck · Georg-Simon-Ohm-Schule Köln · Köln-Zündorf · Kölner Erklärung · Kölner Lichter · Köln 99ers · Limit (Roman) · Lufthansa · Malteser International · Nord-Süd-Stadtbahn ·Nubbelverbrennung · Paulo Álvares · RBC Köln 99ers · Rheinischer Münzverein ·Rheinische Musikschule · Thien Tran · Turtle Entertainment · Zentrale Unterstützungsgruppe Zoll Akzo Nobel Deco · Colonia Claudia Ara Agrippinensium · De Räuber · Die dunkle Seite · Dinea · Felten & Guilleaume · Gernot Lucas · Johannes Meerfeld · Köln-Gremberghoven · Kölsch (Sprache) · Popkomm · Ralf Roth · Richard Schaller ·StadtRevue · Türkisch-Deutscher Akademischer Bund · Türksan · Wolfgang Hasberg · Yello Strom Günter Karl Friedrich Schwichtenberg · Gymnasium Köln-Nippes · Mischa Kuball 26. Infanterie-Division (Wehrmacht) · Brings · Carl Diem · Die dunkle Seite ·Festungsring Köln · Franz Statz · Friedrich-Wilhelm-Gymnasium (Köln) ·Friedrich Ludwig von Scampar · Hochschule Fresenius · Ineos ABS · Intercat ·Islamische Gemeinschaft Jama' at-un Nur · Jakob Berneri · Johannes Pollart ·Johannes von Sieberg · Johann Gottfried von Bequerer · Karl Wilhelm Eugen (Baden-Rodemachern) · Karnevalsumzug · Kölner Erklärung · Kölner Fenstersturz· Kölner Karneval · Keupstraße · Kommunalwahl in Köln 2009 · M. DuMont Schauberg · Max Wallraf · Moritz Hein · Musée Sentimental · Oberster Gerichtshof für die Britische Zone · Oerlikon Leybold Vacuum · Opekta · Paul von Hindenburg als Ehrenbürger · Peter Wilhelm Millowitsch · Privatgymnasium Dialog · Religionen in Köln · Rheinischer Gulden · Rolf Caesar · Sender Bad Dürrheim · Ströer Out-of-Home Media · Türksan · Theodor Heuss · Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft Archäologische Zone Köln · Kölner Lichter · Kommunalwahl in Köln 2009 · VUB Printmedia Im Mittelalter wurde Köln zu einem bedeutenden kirchlichen und zu einem wichtigen künstlerischen und edukativen Zentrum. Der Kölner Dom ist die größte gotische Kirche in Nordeuropa und beherbergt den Dreikönigenschrein, in dem die angeblichen Reliquien der Heiligen Drei Könige aufbewahrt werden, daher die drei Kronen im Stadtwappen. Der Kölner Dom – 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt – ist das Hauptwahrzeichen der Stadt und dient als inoffizielles Symbol. Köln wurde im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört. Heute ist Köln auch eine kulturelle Metropole mit vielen wichtigen Museen, Galerien, Kunstmessen sowie lebendigen Kunst- und Musikszenen. In Köln findet mit der Parade zum Christopher Street Day, Höhepunkt des jährlichen „Cologne Pride“, am ersten Sonntag im Juli Deutschlands größte Veranstaltung von Schwulen und Lesben statt. Köln wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Standort von einer Reihe von ausländischer Kulturinstitute ausgewählt. Das Haus des British Council von 1950 und das Amerika-Haus von 1954 haben ihre Aufgaben mittlerweile geändert. Das italienische das französische und das japanische Kulturinstitut sind weiterhin und über Köln hinaus aktiv. Auch das kleinere Belgische Haus fungiert als Kultur-Mittler. Die Altstadt Kölns und angrenzende Bereiche wurden durch Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg zu 80 Prozent zerstört. Beim Wiederaufbau wurden zwar der Straßenverlauf und die historischen Straßennamen häufig beibehalten, die Bebauung erfolgte jedoch häufig im Stil der 1950er Jahre. Somit sind weite Teile der Stadt von Nachkriegsarchitektur geprägt; dazwischen befinden sich einzelne Bauten, die erhalten geblieben oder aufgrund ihrer Bedeutung rekonstruiert worden sind. Köln ist eine der ältesten Städte Deutschlands. Der römische Feldherr Agrippa siedelte 19/18 v. Chr. den Stamm der Ubier am Rhein an und sorgte für eine Infrastruktur nach römischem Vorbild. Das antike Straßennetz hat teilweise noch bis heute Bestand. Aus dem römischen cardo maximus wurde die Hohe Straße und der decumanus maximus ist heute die Schildergasse. Reste römischer Bauwerke finden sich im gesamten Innenstadtbereich. Teilweise sind sie unterirdisch unter dem Kölner Rathaus oder in Parkhäusern und Kellern zugängig. Darunter ist das sogenannte Ubiermonument, das älteste datierte Gebäude aus Stein Deutschlands. Oberirdisch kann man Reste der römischen Stadtmauer, zum Beispiel den Römerturm, besichtigen. Bedeutende mittelalterliche Profanbauten sind erhalten oder wieder aufgebaut worden: Beispiele sind das Rathaus, das Stapelhaus, der Gürzenich und das Overstolzenhaus, ältestes erhaltenes Wohngebäude der Stadt. Teile der mächtigen mittelalterlichen Stadtmauern sind ebenfalls erhalten, darunter auch mehrere Stadttore wie das Eigelsteintor und die Stadtmauer am Hansaring (neben dem früheren Standort des Stadtgefängnisses Klingelpütz), das Severinstor, das Hahnentor oder die Ulrepforte samt der Stadtmauer am Sachsenring und der „Weckschnapp“. Das malerische Martinsviertel besteht nur noch zum Teil aus mittelalterlicher Bausubstanz. Viele Gebäude wurden nach dem Zweiten Weltkrieg mehr oder weniger stilgerecht wieder aufgebaut. Am Römerturm 3 liegt das einzige noch erhaltene klassizistische Wohnhaus.[30] Der erste Kölner Festungsring liegt in der gründerzeitlichen Neustadt und wurde Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet. Auf Grund des massiven Bevölkerungswachstums der Stadt und der vergrößerten Artilleriereichweite wurde die Verteidigung Kölns in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts jedoch in die links- und rechtsrheinischen Vororte der Stadt verlegt, wo ein neuer moderner Festungsgürtel errichtet wurde. Die veralteten Forts in der Neustadt bestanden jedoch weiterhin und wurden erst nach dem Ersten Weltkrieg teilweise geschleift. Bis heute können noch viele der Forts besichtigt werden. Dazu zählen unter anderem das Fort I im Friedenspark, das Fort IV im Volksgarten (Köln) oder das Fort X in der nördlichen Neustadt. Die Neustadt ist eine ringförmig um die historische Altstadt angelegte Stadterweiterung, die sich von der abgebrochenen mittelalterlichen Stadtmauer bis zum inneren Festungsring erstreckt. Sie wurde ab 1880 bis etwa 1920 erbaut und war die größte ihrer Zeit in Deutschland. Einst war sie ein geschlossenes Ensemble mit allen Stilrichtungen vom Historismus über Jugendstil bis hin zum Expressionismus; erhebliche Kriegsschäden und Abrisswut in der Nachkriegszeit schmälerten ihren Charme. Dennoch lässt sich die ursprüngliche Gestalt der Neustadt in mehreren Vierteln noch gut nachvollziehen: Hierzu zählen die Südstadt (Ubierring, Alteburger Straße – hauptsächlich Jugendstil), das Universitätsviertel (Zülpicher Straße, Rathenauplatz – hauptsächlich historisierende wilhelminische Häuser), die Patrizierhäuser im Belgischen Viertel (Aachener Straße, Lütticher Straße) und das Agnesviertel. Die Kirche St. Agnes, nach der das Viertel benannt wurde, ist ein gelungenes Beispiel rheinischer Neugotik. Das Haus Schierenberg entstammt ebenfalls jener Zeit. Heute ist die Neustadt kein reines Wohngebiet mehr, sondern Zentrum verschiedenster kultureller und geschäftlicher Aktivitäten (Mediapark, Galerien, Kneipenviertel etc.). 1914 investierte die Stadt 5 Millionen Goldmark für die Kölner Werkbundausstellung, bei der führende Werkbundarchitekten exemplarische und zeitgemäße Gebäude errichteten. Unter dem damaligen Oberbürgermeister Konrad Adenauer entstanden in den 1920er Jahren in Köln einige bedeutende Bauwerke. Das Messegelände (heute „Kölnmesse“) mit dem markanten Messeturm ist im Stil des Backstein-Expressionismus errichtet, wobei die Bauten über ein Skelett aus Stahlbeton verfügen und die ornamentale Fassade aus Blendklinkern besteht. Im selben Stil ist das Hansahochhaus am Innenstadtring gebaut worden. Zum Zeitpunkt des Richtfestes 1924 war es das höchste Haus Europas. Adenauer ernannte 1926 den Künstler Professor Richard Riemerschmid zum Gründungsdirektor der stadtkölnischen Kunsthochschule Kölner Werkschulen, einer Parallelgründung zum Bauhaus in Dessau. Ein Beispiel für den Baustil der Neuen Sachlichkeit ist das Disch-Haus, die Universität wurde im Stil des Werkbundes bis 1929 errichtet. In den Zwanziger Jahren erlebte der Siedlungsbau in Köln einen Höhepunkt: Ganze Stadtteile wie Zollstock und Höhenhaus wurden von Wohnungsgenossenschaften zumeist nach den städtebaulichen Idealen der Zeit und oft nach den Prinzipien der Gartenstadt errichtet. In der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur sollte Köln als Gauhauptstadt einen entsprechenden Rahmen erhalten: Geplant war der Abriss von Teilen der Altstadt und großen Teilen des Stadtteiles Deutz, um Platz für Aufmarschstraßen und ein gigantisches Gauforum auf der rechten Rheinseite zu schaffen. Das als erhaltenswert eingestufte Altstadtgebiet um Groß St. Martin wurde bis 1939 komplett saniert. Die Abrißarbeiten für die großzügig geplante Verkehrsschneise in West-Ost-Richtung konnte wegen des Krieges lediglich begonnen werden. Nachdem Köln 1945 nur noch eine Trümmerwüste war, übernahm die amerikanische, später die britische Militärregierung erste Schritte zur Wiedererrichtung der Stadt. Der vollständige, autogerechte Neubau der Innenstadt wurde bald zugunsten einer Kompromisslösung aufgegeben, die das Straßennetz mit dem tradierten, schmalen Zuschnitt der Grundstücke beibehielt, aber breite Trassen durch die Innenstadt vorsah. Die Schaffung günstigen Wohnraumes stand im Vordergrund, so dass sich das Stadtbild des Nachkriegs-Köln durch architektonisch belanglose, hastig errichtete Miethäuser häufig sehr gleichförmig darstellte. Gleichwohl ragen aus dieser Zeit einzelne stilbildende und wegweisende Projekte heraus, die Köln in den 1950er Jahren zu einem Mekka des modernen Städtebaus machten. Zu erwähnen ist die Gestaltung des Domplatzes mit dem Blau-Gold-Haus, der von Wilhelm Riphahn gestaltete Komplex aus Oper und Schauspielhaus und die West-Ost-Achse, die bereits Ende der Vierziger Jahre mit lichten Pavillons und werksteinverkleideten Geschossbauten ausgestaltet wurde. Der Gebäudekomplex der Gerling-Versicherung war aufgrund seiner Formensprache aus den 1930er Jahren dagegen sehr umstritten. 1967 wurde die Hohe Straße, eine bekannte Kölner Einkaufsstraße, als erste Straße in Köln in eine Fußgängerzone umgewandelt. Die 1960er und 1970er Jahre bescherten Köln vor allem Architektur aus nacktem Beton, die Schäden am Stadtbild verursachte, welche teilweise bis heute nicht behoben werden konnten. Erst in den 1980er Jahren besannen sich die Kölner wieder mehr auf Qualität: Nach dem Bau des Fernmeldeturmes Colonius wurde verstärkt die Aufwertung der Innenstadt betrieben, welche bis heute andauert. Das Museum Ludwig, die Kölner Philharmonie und der Rheinufertunnel verbanden die Stadt seit 1986 durch eine ansprechend eingerahmte Uferpromenade wieder mit dem Rhein; gleichzeitig wurde durch die teilweise Verlegung der Stadtbahn in Tunnel der Innenstadtring entlastet und in neuer Gestaltung 1987 eingeweiht. In den Neunziger Jahren folgte der Mediapark auf dem Gelände des Güterbahnhofs sowie die KölnArena (heute Lanxess Arena). Der Rheinauhafen, das Wallraf-Richartz-Museum, das Weltstadthaus oder die geplante Messe-City in Deutz sind Beispiele für die aktuelle Umgestaltung der Innenstadt. In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends entstand mit dem Kölntriangle im rechtsrheinischen Stadtteil Deutz ein neues Hochhaus mit einer Aussichtsplattform in 103 Metern Höhe. Das alles überragende Kölner Wahrzeichen ist der gotische Dom St. Peter und Maria, der größte Kirchenbau der Gotik überhaupt. Bis zu seiner Vollendung vergingen etwa 600 Jahre; erst 1880 wurde er fertig gestellt. Hier sind die Reliquien der Heiligen Drei Könige aufbewahrt, die Köln zu einem Pilgerziel ersten Ranges machten. Sie sind im prunkvoll gestalteten Dreikönigenschrein (spätes 12. Jahrhundert/1. Hälfte 13. Jahrhundert) im Chorraum des Domes aufbewahrt. Kulturgeschichtlich nicht weniger bedeutsam sind die insgesamt zwölf romanischen Kirchen im Innenstadtbereich: St. Severin, St. Maria Lyskirchen, Basilika St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Ursula, St. Pantaleon, St. Maria im Kapitol, Groß St. Martin, St. Georg, St. Kunibert und St. Cäcilien. Die meisten von ihnen wurden im Krieg schwer beschädigt; erst 1985 war die Wiedererrichtung abgeschlossen. In der Innenstadt finden sich außerdem die gotischen Kirchen Minoritenkirche und St. Peter sowie die Barockkirchen St. Mariä Himmelfahrt, St. Maria in der Kupfergasse, St. Maria vom Frieden und die Ursulinenkirche St. Corpus Christi. Die Protestanten durften in Köln erst ab 1802 öffentliche Gottesdienste feiern. Zu diesem Zweck bekamen sie von den Franzosen die gotische Antoniterkirche übereignet. Ähnlich verhält es sich mit der Kartäuserkirche, welche 1923 in evangelischen Besitz überging. Die in der Nähe des Heumarkts befindliche Trinitatiskirche ist die erste als solche errichtete evangelische Kirche im linksrheinischen Köln. Im Stadtteil Mülheim, das damals zum Herzogtum Berg gehörte, wurde allerdings bereits 1786 die Friedenskirche errichtet. Zwei Vorgängerbauten wurden zerstört. St. Engelbert in Köln-Riehl ist der erste moderne Kirchenbau Kölns. Zwei Kirchenruinen sind noch im Stadtbild vertreten: Alt St. Alban in der Nähe des Rathauses mit einer von Käthe Kollwitz entworfenen Skulptur im ehemaligen Kirchenschiff und die Reste von St. Kolumba. Hier wurde in den 1950er Jahren um eine erhalten gebliebene Marienfigur die Kapelle St. Maria in den Trümmern errichtet, die völlig zerstörte Kirche behielt nur provisorisch gesicherte Stümpfe der Umfassungsmauern. 2005 wurde auf diesen Ruinen das neue Diözesanmuseum von Peter Zumthor errichtet, dessen Neubau die Integration der Überreste deutlich betont. In der Neustadt und den Vororten gibt es noch zahlreiche weitere Sakralbauten, unter anderem mehrere kleine romanische und gotische Kirchen, aber auch Beispiele für den modernen Kirchenbau. Besonders sehenswerte Bauten werden in den Artikeln der jeweiligen Stadtteile beschrieben. Die erste Rheinbrücke, die Konstantinbrücke, wurde in Köln von den Römern 310 erbaut und zwei Jahrhunderte später von den Franken zerstört. Die Reste wurden 960 entfernt. 1822 wurde eine Pontonbrücke zwischen Köln und Deutz und 1889 eine weitere nach Mülheim errichtet.[31] 1945 wurde nach den kriegsbedingten Zerstörungen aller Brücken als erste eine amerikanische Pontonbrücke zwischen Bayenthal und Poll errichtet.[32] Einen weiteren provisorischen Rheinübergang, eine Baileybrücke,auch Pattonbrücke genannt, unterhielt die englische Armee über den Rhein 1946 bis 1951 in Höhe des Rheinparks.[33] Acht Rheinbrücken überspannen heute im Kölner Stadtgebiet den Rhein, davon zwei Eisenbahnbrücken und sechs Straßenbrücken: Zwei Autobahnbrücken verbinden die links- und rechtsrheinischen Teile des Kölner Autobahnrings: Vier im Kölner Brückengrün gestrichene städtische Straßenbrücken lenken den Verkehr im inneren Stadtgebiet über den Rhein: Eine weitere Rheinquerung ist durch einen begehbaren Fernwärmetunnel unter dem Rhein nördlich der Hohenzollernbrücke geschaffen.[35] Köln besitzt linksrheinisch zwei Grüngürtel – den inneren und den äußeren. Der Innere Grüngürtel ist sieben Kilometer lang, mehrere 100 Meter breit und hat eine Fläche von 120 Hektar. Die Festungsgürtel der Stadt mussten nach dem Ersten Weltkrieg im Rahmen der Versailler Verträge abgerissen werden, so dass hier diese große städtische Grünanlage entstehen konnte. Durch Aufschüttung von Trümmern des Zweiten Weltkrieges entstand im Inneren Grüngürtel der heute dicht bewachsene 25 Meter hohe Herkulesberg. Der Innere Grüngürtel beherbergt 25 Baumarten, Wiesen und mehrere Wasserflächen. Der Äußere Grüngürtel ist auf dem Gelände des äußeren Festungsringes entstanden. Die zum Teil baumbestandene größte Kölner Grünanlage sollte ursprünglich fast die gesamte Stadt umschließen, was aus wirtschaftlichen Gründen nie realisiert wurde. Dennoch entstanden in den 1920er Jahren 800 Hektar Grünfläche, unter anderem der Beethovenpark. Auch die Festungsanlagen auf der rechten Rheinseite wurden, wo möglich, in Grünanlagen umgewandelt. Der fünf Hektar (ursprünglich: 11 ha) große Stadtgarten ist der älteste Park in Köln. Die 175 Jahre alte Anlage wurde als Landschaftspark angelegt und besitzt seit über 100 Jahren ein Restaurant mit Biergarten. Dort ist heute auch ein Jazzclub zu finden. Im über 100 Jahre alten Volksgarten der Südstadt finden in der warmen Jahreszeit nächtelange Grill-Happenings statt, zu denen sich oft Trommler und andere Instrumentalisten einfinden. Auch Klein- und Straßenkünstler sind hier zu finden. Der Park ist außerdem Ort für viele kulturelle Veranstaltungen, so werden beispielsweise in der Orangerie Theaterstücke aufgeführt. Die auf einer Anhöhe gelegene Grünfläche am Aachener Weiher ist insbesondere bei Studenten ein beliebter Treffpunkt. Der sanfte Hügel entstand ebenfalls durch Aufschüttung von Trümmern des Zweiten Weltkriegs. Seit dem 7. August 2004 erinnert ein neuer Name an die Opfer des Krieges: Hiroshima-Nagasaki-Park. Köln ist seit 1985 Mitglied des internationalen Städtebündnisses gegen Atomwaffen, des so genannten „Hiroshima-Nagasaki-Bündnisses“. Der Blücherpark im Stadtteil Bilderstöckchen und der Vorgebirgspark in Raderthal wurden beide, obwohl sehr unterschiedlich gestaltet, Anfang des 20. Jahrhunderts nach den Plänen des Gartenarchitekten Fritz Encke angelegt. Der Klettenbergpark in Köln-Klettenberg wurde zwischen 1905 und 1908 in einer ehemaligen Kiesgrube als Höhenpark angelegt. Der Fritz-Encke-Volkspark in Köln-Raderthal ist trotz der Verluste (teilweise Bebauung in den 1950er Jahren) eine der bedeutendsten Anlagen der 1920er Jahre. Die mit der Stadterweiterung nach 1881 angelegte Ringstraße auf den ehemaligen Bollwerken vor der mittelalterlichen Stadtmauer war mit zahlreichen parkähnlichen Anlagen ausgestattet, so am Sachsenring, Kaiser-Wilhelm-Ring, Hansaring, Ebertplatz und Theodor-Heuss-Ring. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Anlagen verändert oder weitgehend entfernt, und nur der westliche Teil des Parks am Theodor-Heuss-Ring mit Weiher befindet sich noch fast im ursprünglichen Zustand. Auf der rechten Rheinseite liegt der Rheinpark, das weitläufige Gelände der Bundesgartenschau 1957 und 1971 in Köln-Deutz, das durch die Rheinseilbahn mit den linksrheinischen Anlagen Zoo und Flora verbunden ist. Etwas weiter entfernt liegen die Groov in Köln-Zündorf sowie der Thurner Hof. Im Kölner Norden befindet sich das Naherholungs- und Sportgebiet Fühlinger See. Es besteht aus sieben miteinander verbundenen Seen und einer Regattastrecke. Das Areal bietet sich zum Baden, Schwimmen, Tauchen, Angeln, Windsurfen, Kanufahren und Rudern an. Die U-förmig um die Regattastrecke verlaufende Straße wird häufig von Inline-Skatern genutzt. Die Naherholungsgrünzonen am Rande Kölns werden durch einen Rundwanderweg, den Kölnpfad, dessen Etappen durch öffentliche Verkehrsmittel erreichbar sind, erschlossen und verbunden. Der nahe gelegene Naturpark Rheinland jenseits der Ville kann als dritter Kölner Grüngürtel angesehen werden. Auch er dient der Stadtbevölkerung als Erholungsgebiet. Die Stadt gehört zu den Trägern des Naturparks. Der Kölner Zoo wurde 1859 erbaut, ist etwa 20 ha groß und beherbergt 700 Tierarten mit zirka 7000 Tieren. Besonders bekannt ist er für die vielen in den Jahren 2006 und 2007 geborenen Elefanten. Das neue Heim der Elefanten, der Elefantenpark, wurde 2005 mit Hilfe privater Spenden erbaut und hat etwa 15 Millionen Euro gekostet. Der Botanische Garten Kölns wird Flora genannt. Er ist in das European Garden Heritage Network eingebunden und 2004/2005 als herausragend in die Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas aufgenommen wurde. Im äußeren Grüngürtel im Stadtteil Rodenkirchen liegt der Forstbotanische Garten mit seiner Landschaftsparkerweiterung, dem Friedenswald. Die Geschichte des Kölner Theaters hat ihre Wurzeln im Mittelalter. Im heutigen Köln sind zahlreiche Theater ansässig. Die Stadt ist Träger der „Bühnen der Stadt Köln“ mit Schauspielhaus und Oper Köln. In der Stadt Köln gibt es zudem rund 70 professionelle freie und private Theater als Tourneetheater oder solche mit eigenen Spielstätten. Der Großteil der Theater ist in der „Kölner Theaterkonferenz e. V.“ organisiert, der auch die städtischen Bühnen angehören. Eine Besonderheit in der Kölner Theaterlandschaft ist die Initiative „JuPiTer“ (Junges Publikum ins Theater), in der Kindertheatermacher gemeinsam für die Stärkung des Kinder- und Jugendtheaters arbeiten. Die Kölner Theaterszene bildet das gesamte Spektrum vom Autorentheater über experimentelles Theater, Kabarett, klassisches Sprechtheater, Figurentheater, Märchenspiele, Performance, Tanztheater bis hin zum Volkstheater ab. Bekannte Bühnen sind das Arkadaº Theater, Artheater, Atelier-Theater, Casamax-Theater, Cassiopeia Theater, Comedia Theater, Drama Köln, Freies Werkstatt-Theater, Galant-Theater, Gloria-Theater, Hänneschen-Theater (Puppenspiele der Stadt Köln), Horizont-Theater, Kölner Künstler-Theater, Klüngelpütz Kabarett-Theater, Millowitsch-Theater, Piccolo Puppenspiele, Senftöpfchen-Theater, Studiobühne Köln, Theater am Dom, Theater am Sachsenring, Theater der Keller, das Theater im Bauturm, Theater im Hof, Theater in der Filmdose, Theater Tiefrot und das Theaterhaus Köln. In Köln ist eine ganze Reihe renommierter Sinfonie- und Kammerorchester zu Hause. Das Gürzenich-Orchester wurde 1857 anlässlich der Einweihung des gleichnamigen Kölner Konzertsaals als Nachfolgeorganisation der „Musikalischen Gesellschaft“ gegründet. Seit 1888 ist die Stadt Träger des Orchesters. Es spielt in der Oper Köln und gibt zahlreiche Konzerte, zum Beispiel in der Kölner Philharmonie. Bekannte Musikdirektoren des Orchesters waren Conradin Kreutzer, Hermann Abendroth und Günter Wand. Seit 2003 wird das Gürzenich-Orchester von Markus Stenz geleitet. Das zweite berühmte Sinfonieorchester ist das WDR-Sinfonie-Orchester; es wird seit 2010 von Jukka-Pekka Saraste geleitet. Dieses Orchester wurde 1945 als Nachfolgeeinrichtung des 1926 gegründeten Orchesters des Reichssenders Köln gegründet. An Kammerorchestern, teilweise mit hochspezialisiertem Repertoire und internationalem Renommee (Alte Musik), sind zu nennen: Camerata Köln (gegründet 1979), Capella Clementina (gegründet 1964 als Kölner Kammerorchester), Cappella Coloniensis (in Trägerschaft des WDR), Collegium Aureum (gegründet 1964), Concerto Köln (gegründet 1985) und Musica Antiqua Köln (gegründet 1973). Köln verfügt über eine reichhaltige Chorszene. Über ein Dutzend Konzertchöre sind im Arbeitskreis Kölner Chöre organisiert, einer bundesweit einmaligen Lobbyorganisation. Eine Auswahl: Rund um den Kölner Dom existiert die Kölner Dommusik, bestehend aus vier Chören (Kölner Domchor (Knabenchor), der Mädchenchor am Kölner Dom, die Domkantorei Köln, das Vokalensemble Kölner Dom). Der Domchor wurde 1863 wiedergegründet. Der Kölner Männer-Gesang-Verein mit seinen rund 190 aktiven Sängern ist über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Außerdem gibt es in Köln eine sehr vielfältige Szene von „freien“, also nicht als klassischer Konzertchor organisierten oder an Kirchengemeinden gebundenen Chören, die sehr unterschiedliche Hintergründe und Schwerpunkte haben. Die Hochschule für Musik und Tanz Köln als Europas größte Musikhochschule trägt zum musikalischen Leben der Stadt erheblich bei. Für Kinder und Jugendliche bietet die Rheinische Musikschule an mehreren Standorten in Köln flächendeckend Musikunterricht an. Unter dem Titel Signale aus Köln finden am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität zu Köln Begegnungen mit zeitgenössischen Komponisten statt. Eine wichtige Spielstätte für Musik ist die Kölner Philharmonie mit einem breiten Spektrum von klassischer Musik über Musik der Gegenwart bis hin zu Jazz und populärer Musik. Die Lanxess Arena, das E-Werk in Köln-Mülheim, das Palladium und die Live Music Hall sind neben dem Tanzbrunnen im Rheinpark (Freilichtbühne) weitere vielbesuchte Veranstaltungsorte. Auch in den Sendesälen des Westdeutschen Rundfunks und des Deutschlandfunks finden regelmäßig Konzerte statt. Der WDR unterhält nicht nur das oben erwähnte Sinfonieorchester, sondern auch eine Big Band, die als eine der besten Big Bands Europas gilt. Das Jazzhaus im Stadtgarten hat ein reichhaltiges Programm der aktuellen Spielarten des Jazz und der Weltmusik; im Loft wird insbesondere die improvisierte Musik gepflegt. Im alten Ballsaal des mittelalterlichen Köln, dem Gürzenich, wird ebenfalls Musik aufgeführt. Eine feste Größe in Köln ist die durch den Karneval geprägte Volksmusik. Dabei ist Volksmusik nur bedingt in Anlehnung an allgemeine Volksmusik zu sehen. Sie wird fast durchgängig in Mundart gesungen, also in Kölsch. Dabei variieren die Stilrichtungen von Schlager über Pop und Rock bis hin zu Karnevalsliedern. In jüngerer Vergangenheit hat sich auch eine A-cappella-Szene gebildet. Einige Künstler, die sich um die Kölner Musikszene verdient gemacht haben, waren zum Beispiel Willi Ostermann und Willy Schneider und sind gegenwärtig beispielsweise die Bläck Fööss, die Höhner, Paveier, BAP, Brings oder die Wise Guys. Köln war auch der Heimatort der 1968 gegründeten Rockband Can, die im Laufe der 1970er Jahre zu einer der international einflussreichsten deutschen Rockbands wurde. Köln war seit den frühen 1950er Jahren auch ein Zentrum moderner elektronischer Musik. Insbesondere das seit seiner Gründung 1951 von Herbert Eimert geleitete „Studio für Elektronische Musik“ war als erstes seiner Art weltweit von internationalem Rang, neben Karlheinz Stockhausen, der das Studio seit 1963 leitete, arbeiteten hier beispielsweise Pierre Boulez, Mauricio Kagel, Pierre Henry und Pierre Schaeffer. In den 1990er Jahren blühte in Köln die elektronische Musik erneut auf, diesmal jedoch unter weniger akademischen Vorzeichen. Ausgehend von Techno, Intelligent Dance Music und unter Rückgriff auf populärmusikalische Avantgardegenres wie Industrial, Noise, Ambient, Krautrock, Free Jazz und Free Improv etablierte sich unter dem Stichwort Sound of Cologne ein breitgefächertes Spektrum moderner elektronischer Musik und konnte auch international erfolgreich sein. Musiker und Bands wie Wolfgang Voigt, Whirlpool Productions oder Mouse on Mars waren die bekanntesten Vertreter dieser Strömung, die allerdings stilistisch äußerst uneinheitlich war und eher ein soziales Phänomen war. Bedeutende Labels des Sound of Cologne sind zum Beispiel Kompakt oder A-Musik. Von Goethe über Heine bis Celan haben namhafte Autoren sich von Köln und seinen Eigenarten zu Gedichten und Balladen inspirieren lassen. Zahlreiche deutschsprachige Romane spielen in Köln. Hans Bender und Dieter Wellershoff leben hier, Nobelpreisträger Heinrich Böll und Rolf Dieter Brinkmann gehörten zu den in Köln ansässigen bekannten Autoren. Literaturhaus und lit.cologne laden Schriftsteller aus dem In- und Ausland zu literarischen Veranstaltungen ein, während die heimischen Literaten beispielsweise bei der Lesebühne am Brüsseler Platz oder bei Veranstaltungen in Buchhandlungen, Cafés und Kneipen auftreten. Neben großen Verlagen wie Kiepenheuer & Witsch und DuMont beleben Spezialverlage wie der Musikverlag Dohr und Kleinverlage wie Emons, edition fundamental, Krash Verlag, LUND, parasitenpresse, Supposé Verlag und Tisch 7 das literarische Feld. Literarische Gruppen wie die Kölner Autorenwerkstatt setzen eigene Akzente. Die Stadt vergibt zwei Literaturpreise: den Heinrich-Böll-Preis und das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium. Das Literaturhaus Köln und der Kölner Stadt-Anzeiger veranstalten jährlich die Aktion Ein Buch für die Stadt. Die Bürgerstiftung Köln stellt mit dem Projekt Eselsohr Öffentliche Bücherschränke im Stadtgebiet auf und veranstaltet gemeinsam mit Stadtteil-Bürgerstiftungen offene Leserunden als Event. Als traditionsreiche Kulturstadt verfügt Köln über eine stattliche Anzahl von Museen, die umfangreiche und hochkarätige Sammlungen beherbergen. Die wichtigsten Kunstmuseen sind das Museum Ludwig, in dessen postmodernem, die Rheinfront unübersehbar prägenden Gebäudekomplex die Moderne und Gegenwartskunst untergebracht ist, und das Wallraf-Richartz-Museum, das im Herzen der historischen Altstadt 2001 einen eigenen, nüchtern-organischen Bau bezogen hat und Kunst aus den Epochen vom Mittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert zeigt. Einer der jüngsten bedeutenden Museumsneubauten ist das Erzbischöfliche Diözesanmuseum Kolumba, das, über den Resten einer romanischen Kirchenruine errichtet, bedeutende Werke aus verschiedenen Epochen zeigt. Gegenwartskunst findet sich im Kölnischen Kunstverein, aber auch im Museum für angewandte Kunst, das außerdem eine große Sammlung von Designstücken beherbergt. Wegweisend in ihrer Richtung sind zudem die artothek Köln für junge Kunst, das Käthe-Kollwitz-Museum, das Museum für Ostasiatische Kunst und das Museum Schnütgen für mittelalterliche Kunst, das seit 2010 in einen gemeinsam mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum belegten neuen Gebäudekomplex expandiert ist. Letzteres ist das einzige völkerkundliche Museum in ganz NRW. Der Skulpturenpark Köln zeigt Außenskulpturen der Gegenwartszeit. Flaggschiff der Kölner historischen Museen ist das Römisch-Germanische Museum, das Kunst-, Schmuck und Alltagsgegenstände aus der römischen und merowingischen Epoche ausstellt. Angeschlossen sind der ehemalige römische Statthalterpalast und die Mikwe, das mittelalterliche jüdische Kultbad auf dem Rathausvorplatz. Auf diesem werden derzeit umfangreiche Grabungen unternommen, die Fundamente und Kellergeschosse des mittelalterlichen Köln zutage fördern. Nach Abschluss der Arbeiten soll hier das Haus der Jüdischen Geschichte entstehen. Die Kölner Stadtgeschichte wird im Kölnischen Stadtmuseum im Zeughaus präsentiert, während das nahebei gelegene EL-DE-Haus als das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln NSDOK) die Geschichte Kölns im Nationalsozialismus dokumentiert. Erwähnenswert sind außerdem das Agfa-Photo-Historama für Historische Fotografie, der Ausstellungsraum Jawne über das ehemalige jüdische Gymnasium Kölns, das Kölner Festungsmuseum und das Duftmuseum im Farina-Haus, dem Geburtshaus des Eau de Cologne. Im Rheinauhafen befinden sich zwei Publikumsmagneten mit ganz eigener Thematik: das Schokoladenmuseum in einem kühnen Bau der 1980er Jahre und das Deutsche Sport & Olympia Museum, das in einem ehemaligen Lagergebäude untergebracht ist. Weitere wichtige, meist private und stiftungsgetragene Museen sind das Geldgeschichtliche Museum, das Kölner Karnevalsmuseum, das KünstlerMuseum Beckers°Böll im Kunsthaus Rhenania, das Odysseum, das Radiomuseum, das Rheinische Industriebahn-Museum, die Photographische Sammlung der SK Stiftung Kultur, die Theaterwissenschaftliche Sammlung Schloss Wahn und das Weinmuseum. Überregional bekannt sind vor allem der Müngersdorfer Sportpark mit dem RheinEnergieStadion und die Lanxess Arena in Deutz, eine der größten Mehrzweckhallen Europas, in der Eishockey-, Handball- und Basketballspiele ausgetragen werden. Daneben verfügt die Stadt über eine Radrennbahn, eine Pferderennbahn, eine Regattastrecke und zahlreiche weitere Sporteinrichtungen. Köln ist aufgrund seiner Infrastruktur regelmäßig Austragungsort von in Deutschland stattfindenden internationalen Sportveranstaltungen. Die Deutsche Sporthochschule Köln ist die einzige Einrichtung dieser Art in Deutschland. In Köln werden 775 Sportvereine durch die Stadt finanziell gefördert. Der Vereinssport umfasst alle wichtigen Breitensportarten; die bekanntesten Fußballvereine sind der 1. FC Köln, der SC Fortuna Köln und der FC Viktoria Köln 1904. Sehr erfolgreich sind zudem die Kölner Haie im Eishockey und die Cologne Falcons im American Football. Im Basketball hatte Köln eine sehr erfolgreiche Zeit mit dem BSC Saturn Köln. Von 1999 bis zur Insolvenz 2009 war die Stadt mit den Köln 99ers in der Bundesliga vertreten. Der Amateurverein Sportgemeinschaft Köln99ers ist weiterhin der deutsche Basketballverein mit den meisten Mitgliedern. Seit 1997 findet jedes Jahr im Herbst der Köln-Marathon statt, und der Radsportklassiker Rund um Köln wird bereits seit 1908 jährlich durchgeführt. Seit 1984 wird der Köln-Triathlon veranstaltet. Vor allem am Wochenende tummeln sich in der Innenstadt Einheimische und Touristen, Jugendliche und Studenten in zahlreichen Diskotheken, Clubs, Bars und Lounges. Hauptanlaufpunkte sind dabei die Altstadt, das Studentenviertel Kwartier Latäng um die Zülpicher und die Luxemburger Straße, das Friesenviertel in der Nähe des Friesenplatzes, das Belgische Viertel und die Ringe zwischen Kaiser-Wilhelm-Ring und Rudolfplatz, sowie die Südstadt zwischen Chlodwigplatz und der Alteburger Straße. Der Kölner Karneval – die „fünfte Jahreszeit“ – beginnt alljährlich am 11. November um 11:11 Uhr auf dem Alter Markt (derzeit auf dem Heumarkt, da der Alter Markt aufgrund der Großbaustelle wegen der Nord-Süd-Stadtbahn nur eingeschränkt zugänglich ist). Nach einem kurzen, aber heftigen Auftakt legt der Karneval bis Neujahr eine Pause ein. Dann beginnt die eigentliche „Session“, die bis zum Aschermittwoch mit dem traditionellen Fischessen dauert. Dieser Abschied vom bunten Karnevalstreiben wird durch die sogenannte Nubbelverbrennung um Mitternacht von Karnevalsdienstag auf Aschermittwoch eingeläutet. Während der Karnevalssession finden Sitzungen und Bälle mit ausgelassenem Karnevalsprogramm und -treiben statt. Der „offizielle“ Sitzungskarneval findet seine Anhängerschaft überwiegend im älteren und konservativeren Publikum. Vor allem zu den „Prunk“-Sitzungen findet sich die lokale Polit- und Geldprominenz ein. In den letzten Jahrzehnten etablierte sich eine Gegenbewegung zum überwiegend vom „Festkomitee Kölner Karneval“ kontrollierten traditionellen Sitzungskarneval. Ihr Aushängeschild ist die Stunksitzung, mittlerweile die umsatzstärkste Veranstaltung des Kölner Karnevals mit über 40 Veranstaltungstagen in der Kölner Veranstaltungshalle „E-Werk“. Dazu kommt noch die schwul-lesbische Rosa Sitzung, ihre verschiedenen Sprösslinge und die Kneipen-Bewegung „Loss mer singe“, die jedes Jahr schon vor Karneval Tausende von Menschen beim „Einsingen“ auf die neuen Lieder der Session einstimmt. Die Session gipfelt im Straßen- und Kneipenkarneval. Dieser beginnt an Weiberfastnacht, also dem Donnerstag vor Rosenmontag und versetzt die Stadt am Rhein für die nächsten sechs Tage in eine Art Ausnahmezustand, in dem das öffentliche Leben (Behörden, Schulen, Geschäfte) zu einem großen Teil zum Erliegen kommt. In dieser Zeit finden auch die zahlreichen Karnevalszüge in den einzelnen Stadtvierteln statt, deren größter der Rosenmontagszug in der Innenstadt ist. Eine Besonderheit ist der Geisterzug: Im Jahr 1991, als wegen des Zweiten Golfkriegs der offizielle Straßenkarneval und mit ihm auch der Rosenmontagszug ausfiel, lebte die alte Tradition des Geisterzugs wieder auf. So folgen nichtorganisierte Gruppen dem Ääzebär, der die kalte Jahreszeit vertreiben soll. Seitdem fand jeden Karnevalssamstag der Kölner Geisterzug statt, der nachts durch verschiedene Viertel der Stadt zog. Wo es die Sicherheit erlaubte, wurde hierfür von der Stadt die Straßenbeleuchtung abgeschaltet. Der Geisterzug 2006 wurde zunächst wegen Geldmangel abgesagt, fand aber, nach diversen Aufrufen zu „wilden Umzügen“ im Internet, doch statt. Die größte öffentliche Veranstaltung in Köln ist der Karneval, zu dessen Sessionen und Umzügen in der Karnevalswoche jährlich etwa zwei Millionen Gäste erwartet werden. Auf dem zweiten Platz folgt mit regelmäßig über einer Million Besuchern Cologne Pride, nach dem Christopher Street Day auch „CSD-Parade“ genannt, die größte Lesben- und Schwulen-Parade in Deutschland. Diese findet immer am ersten Wochenende im Juli statt und wird von einem zweiwöchigen Rahmenprogramm ergänzt. Im Juli finden auch die Kölner Lichter, ein Musik- und Feuerwerksspektakel am Rhein hunderttausende Zuschauer. Das Ringfest, eine große Musikveranstaltung an den Kölner Ringen mit freiem Eintritt, findet seit 2006 wegen finanzieller Schwierigkeiten nicht mehr statt.[38] Seit dem Wegzug der Musikmesse Popkomm nach Berlin ist hier ein bundesweit Maßstäbe setzendes Großevent fortgefallen. Mit der c/o pop (Cologne On Pop), einem Festival für elektronische Popkultur, versucht die Stadt ein kleiner und spezieller dimensioniertes Musikfest zu etablieren. Steigende Besucherzahlen und gute Kritiken scheinen diese Strategie zu belohnen. Weitere Musikveranstaltungen sind die MusikTriennale Köln, ein Festival mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, der Summerjam, größtes Reggae-Festival Europas am ersten Juli-Wochenende sowie die Orgelfeierstunden, international besetzte Orgelkonzerte im Kölner Dom. Weitere Veranstaltungen sind die seit 2000 mit zunehmendem Erfolg und stetig wachsendem Publikum stattfindende Lit.Cologne, ein mittlerweile fünftägiges Literaturfestival, das Internationale Köln Comedy Festival mit 120 Veranstaltungen, die Lesebühne am Brüsseler Platz, die Jüdischen Kulturtage im Rheinland, an denen die Stadt regelmäßig teilnimmt. Es gibt zwei große Jahrmärkte, die Frühjahrs- und die Herbstkirmes am Deutzer Rheinufer. Die Bierbörse, ein internationales Bierfestival, findet auch in Köln statt. Jährlich findet in Köln und Umgebung der „KulturSonntag“ des Kölner Stadt-Anzeigers statt, der erwachsen ist aus der Bewerbung der Stadt Köln zur Kulturhauptstadt Europas 2010, die dann an das Ruhrgebiet vergeben wurde. 2010 fand der KulturSonntag zum siebten Mal statt. Jährlich findet (meist im Juni) ganztägig der „Tag der Forts“ statt, bei dem die meist denkmalgeschützten Relikte der Kölner Stadtbefestigungen kostenfrei der Öffentlichkeit mit zahlreichen Veranstaltungen (rund 50 Vorträge und Führungen an mehr als 30 Lokalitäten im gesamten Stadtgebiet) zugänglich gemacht werden. Dabei stehen die preußischen Militäranlagen im Mittelpunkt. Berücksichtigt werden dabei auch neue Nutzungsmöglichkeiten sowie die ökologische Integration. Jährlich findet in Kölner Programmkinos das Kinderfilmfest Cinepänz statt, 2010 zum 21. Mal (unter anderem mit zahlreichen Premierenfilmen und einem Repertoireprogramm, das einem bestimmten Thema gewidmet ist sowie Mitmachaktionen und Workshops). Köln ist geprägt von einer langen kulinarischen Tradition, die mit importierten, teils exotischen Elementen bereichert wurde. Wegen der herausragenden Position im internationalen Handel wurden in der Küche bereits in früher Zeit Hering, Muscheln, aber auch viele Gewürze verwendet. Im Mittelalter, als der Lachs, in Köln meist als Salm bezeichnet, und der Maifisch noch reichlich im Rhein vorhanden war, galten diese Fische als Arme-Leute-Essen, während der Hering in der bürgerlichen Küche sehr beliebt war. Der rheinische Heringsstipp mit Äpfeln, Zwiebeln und Sahne zeugt noch heute davon. Auch Muscheln rheinische Art sind heute noch Teil der Gastronomie. Wie im Rheinland üblich, wird Süßes und Herzhaftes häufig kombiniert. Der gute Boden und das Klima sorgen zudem für eine große Rolle von Gemüse in der Kölner Küche. Ein süß-saures Gericht der Kölner Küche sind der Rheinische Sauerbraten, welcher ursprünglich mit Pferdefleisch zubereitet wurde und das einfachere Himmel un Ääd, vermengtes Kartoffel- und Apfelmus, zu dem gebratene Blutwurst (Flönz) gereicht wird. Wirsing und Spargel werden häufig als Saisongemüse angeboten. Eine besondere Rolle in Köln spielen die Brauhäuser. Diese dienten ursprünglich zur Bierausgabe der Kölner Brauereien, haben sich aber zum Hauptanbieter bürgerlicher Küche in Köln entwickelt. Neben den erwähnten Gerichten sind hier deftige Mahlzeiten wie Krüstchen, Eisbein (Hämchen), Hachse und Reibekuchen (Rievkooche) zu erhalten. Aufgrund des Herstellungsaufwandes werden letztere häufig nur an bestimmten Tagen gereicht. Beliebt zum Kölsch, das in den Brauhäusern direkt aus dem Fass gezapft wird, sind Tatar, Flönz oder Halver Hahn. Gebäckspezialitäten sind Mutze, Mutzemandeln und Krapfen sowie eine Vielzahl an gedeckten und ungedeckten Torten, die hauptsächlich mit Äpfeln und Pflaumen garniert werden. Gesüßt wird bisweilen mit Zuckerrübensirup (Rübenkraut), das auch als Brotaufstrich benutzt wird. Die Wirtschaft Kölns ist geprägt durch einen lang anhaltenden und tief greifenden Strukturwandel. Während Handel und Verkehr schon seit dem Mittelalter einen stabilen, tragenden Pfeiler der lokalen Wirtschaft darstellen, sind viele der traditionsreichen produzierenden Gewerbe mittlerweile aus dem Stadtbild verschwunden. Durch die fortschreitende Tertiarisierung sind jedoch im Dienstleistungssektor neue Beschäftigungsimpulse entstanden. Gemeinhin wird Köln als Auto-, Chemie-, Versicherungs- und Medienstadt angesehen. Dies liegt unter anderem daran, dass sich im Fahrzeugbau, Versicherungswesen und in der Film- und Fernsehproduktion sehr viele Firmenzentralen in Köln angesiedelt haben. Der Ruf einer Medienstadt wird von der Kölner Politik nach Kräften gefördert, wobei neben Verlagswesen und Filmstudios zunehmend Musikproduktion, Computerspiele und e-Commerce in die öffentliche Wahrnehmung rücken. Die traditionell hohe Arbeitslosigkeit im Kölner Stadtgebiet ist im Mai 2010 erstmals seit Langem wieder unter die Marke von 10 % gesunken.[39] Köln hat eine sehr diversifizierte Wirtschaftsstruktur, die schrumpfende Branchen ebenso wie Wachstumsbranchen beinhaltet. Der Anteil des Produktionssektors ging zwischen 1999 und 2008 von 23 % auf 18 % der Beschäftigtenzahlen zurück. Dieser Rückgang betraf alle Gewerbezweige bis auf den in Köln eine besondere Stellung einnehmenden Automobilbau und die Energie- und Wasserversorgung. Auch die Chemische Industrie, die Nahrungsmittelindustrie und das Verlagsgewerbe, traditionell stark in Köln, mussten starke Beschäftigungsrückgänge verkraften. Dagegen wurden einige strategische Dienstleistungsbranchen nachhaltig gestärkt: Insbesondere das Versicherungsgewerbe behauptete sich gegen den Bundestrend sehr gut und stärkte so Kölns Position als „Versicherungshauptstadt“ Deutschlands. Einen regelrechten Boom erlebten unternehmensnahe Dienstleistungen, die Medien- und IT-Branche sowie das Gesundheitswesen. Auch der Tourismus entwickelt sich positiv: Seit den späten Neunzigerjahren sind in Köln eine Vielzahl neuer Hotels mit großer Bettenkapazität entstanden.[40] Die Geschichte der Wirtschaft Kölns und der Region wird dokumentiert und aufbereitet im Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsarchiv (RWWA). Die bekanntesten Messen im Rahmen der Koelnmesse sind: Köln ist seit jeher eine verkehrsgünstig gelegene Stadt, die schon zur Römerzeit mit einem bedeutenden Hafen ausgestattet und in das römische Fernstraßennetz eingebunden war. Das Straßen- und Schienenverkehrsaufkommen zählt sowohl im Personen- als auch im Gütertransport zu den höchsten in ganz Deutschland. Der Flughafen ist seit den 1990er Jahren in einem boomartigen Wachstum begriffen. Das Kölner Straßensystem hat sich infolge der militärstrategischen Bedeutung der Stadt in der Vergangenheit insbesondere auf der linken Rheinseite nach dem Ring-Radial-Prinzip entwickelt[41]: Die Ausfallstraßen werden von insgesamt fünf konzentrisch angeordneten Straßenringen gekreuzt, die zum Teil die alten Befestigungsanlagen nachzeichnen. Außerhalb der preußischen Militärringstraße verläuft der Autobahnring, der schon 1965 geschlossen wurde. In der Folge der Planungen für die Kölner Stadtautobahn zur selben Zeit existieren mit der Bundesstraße B 55a und der Bundesautobahn A 559 zwei autobahnartig ausgebaute Ein- und Ausfallstraßen. An der innersten Ringstraße beginnt eine Vielzahl von Radialstraßen, die alle nach Orten benannt sind, in deren Richtung sie von Köln aus führen. Die wichtigsten Fernverkehrsstraßen bilden die A 3 und A 4, die im Osten Kölns den Kölner Autobahnring bilden. Hier wurde die höchste Verkehrsdichte auf den Autobahnen in Deutschland gemessen.[42] Eine weitere wichtige Verkehrsader ist die A 1, die im Westen Kölns im Kölner Ring verläuft. Im Süden Kölns bildet die A 59 einen Teil der „Flughafenautobahn“, die den Flughafen Köln/Bonn mit Köln und Bonn verbindet. Neben den Autobahnen bilden Bundesstraßen in Köln die so genannten Inneren Ringe. Trotz der guten Verkehrsanbindungen bilden sich besonders im Kölner Osten und Westen viele Verkehrsstauungen. Hier befinden sich Großbaustellen auf der A 3 und A 1. Eine weitere wichtige Autobahn ist die A 57, die von der Kölner Stadtmitte über Neuss nach Krefeld verläuft. Der Kölner Hauptbahnhof ist die westliche Drehscheibe Deutschlands des internationalen Schienenfernverkehrs. Von hier führen Bahnlinien in alle Richtungen: Im Südosten des Stadtgebiets, im Stadtbezirk Porz, befindet sich der Flughafen Köln/Bonn. Er ist einer der umschlagsstärksten deutschen Frachtflughäfen (über 650.000 Tonnen im Jahr 2005), das Europa-Drehkreuz von UPS Airlines und ein wichtiges Drehkreuz für Billigflieger (9,85 Millionen Passagiere 2010). Auf dem militärischen Teil sind die Flugzeuge und die Führung der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung stationiert. Seit 1994 trägt er den Namen Konrad-Adenauer-Flughafen. Der Flughafen Köln/Bonn gehört mit den Flughäfen Leipzig/Halle und Nürnberg zu den deutschen Flughäfen ohne Nachtflugbeschränkung. Es werden 139 Flugziele in 38 Ländern angeboten. In Köln gibt es mehrere Rheinfähren, deren Bedeutung durch Brücken zwar stark zurückging, die aber nach wie vor nicht nur touristische Bedeutung haben. Die weiße Flotte der KD (Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG) befördert Personen auf dem gesamten Rhein und in geringem Umfang auch anderswo. Für den Güterverkehr auf dem Rhein war Köln durch das Stapelrecht im gesamten Mittelalter Drehkreuz zwischen den „niederen Landen“ und dem höher gelegenen Deutschland. Köln hat zahlreiche Häfen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Bedeutung der Innenstadthäfen allmählich zurück, dagegen wurden die Kapazitäten aber zugleich mit der Stadterweiterung durch neue Hafenanlagen im Norden erweitert. Der Güterverkehr stieg von 1990 mit 10.054.000 Tonnen Fracht bis 2007 auf 15.948.000 Tonnen, sank aber bis 2009 auf 12.009.000 Tonnen. Damit ist Köln nach Duisburg zweitgrößter deutscher Binnenhafen.[43] Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen S-Bahn-Linien, die Stadtbahn- und Buslinien der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) sowie Buslinien anderer Verkehrsgesellschaften. Alle Verkehrsmittel in Köln sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) benutzbar. Dieser ist mit dem benachbarten Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) verzahnt. Die für 2011 geplante Fertigstellung der Nord-Süd-Stadtbahn verzögert sich möglicherweise bis 2017. Ungefähr 2000 Kölner Taxifahrer in ihren rund 1200 zugelassenen Fahrzeugen[44] stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Eine Besonderheit ist die Rheinseilbahn, sie war bis 2010, vor Bau der Rheinseilbahn zur Bundesgartenschau 2011 in Koblenz, die einzige in Betrieb befindliche Seilbahn zur Überquerung eines Flusses in Deutschland. Angelegt wurde sie anlässlich der Bundesgartenschau 1957. Köln ist Sitz zahlreicher Körperschaften des öffentlichen Rechts. Neben einer Vielzahl von Bundes- und Landesbehörden haben auch kirchliche Organisationen, Verbände und Vereine ihren Hauptsitz in Köln. Allgemeine Gerichte sind bis zur Ebene der Oberlandesgerichte in Köln ansässig, auch die Finanz-, Sozial-, Verwaltungs- und Arbeitsgerichtsbarkeit ist dort vertreten. Bundesoberbehörden mit Sitz in Köln sind der Militärische Abschirmdienst, das Bundesamt für Güterverkehr, das Bundesamt für Verfassungsschutz, das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben, die Germany Trade and Invest, das Bundesverwaltungsamt, die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Zollkriminalamt und das DIMDI. Die Bundeswehr hat in Köln eine Reihe von Schlüsselbehörden eingerichtet. Hier sitzen unter anderem das Heeresamt, das Luftwaffenamt und das Luftwaffenführungskommando, die Offizierbewerberprüfzentrale (OPZ), das Personalamt, die Stammdienststelle der Bundeswehr und eine Sportfördergruppe. Landesbehörden wie das hbz und übergeordnete kommunale Einrichtungen wie der Deutsche Städtetag, die Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände, der Landschaftsverband Rheinland und die deutsche Sektion des Rat der Gemeinden und Regionen Europas haben ebenfalls ihren Sitz in Köln. Mit der EASA ist auch eine europäische Behörde vertreten. Wichtige Verbände, Vereine und kirchliche Organisationen mit Sitz in Köln sind unter anderem: Derzeit gibt es elf staatliche und private Hochschulen in Köln mit zahlreichen unterschiedlichen Studienrichtungen. Sie prägen das Bild der Stadt Köln, neben Berlin und München eine der drei größten Hochschulstädte Deutschlands. Den Ruf als multikulturelle Stadt hat Köln auch, weil zahlreiche nichtdeutsche Studenten vor Ort sind. Köln ist neben Berlin, Hamburg und München mit etwa 30.000 bis 40.000 Beschäftigten in diesem Bereich einer der größten und wichtigsten Standorte für Massenmedien in Deutschland. Die Medienlandschaft ist vielseitig; neben den großen Unternehmen und Anstalten der Fernseh- und Hörfunkproduktion und den großen Verlagshäusern hat sich in Köln eine sehr differenzierte Zulieferindustrie entwickelt, die von Agenturen über Produktionsfirmen bis zu technischen Ausstattern ein breites Spektrum umfasst. Allein der Westdeutsche Rundfunk (WDR) beschäftigt an seinem Hauptsitz in Köln 3500 Mitarbeiter und betreibt neben dem WDR-Fernsehen fünf Hörfunkprogramme. Auch der Deutschlandfunk hat als öffentlich-rechtlicher Sender hier seinen Sitz, bis zu ihrem Umzug nach Bonn im Jahre 2003 außerdem die Deutsche Welle. Zwischen Januar 1954 und Oktober 1990 war im Kölner Stadtteil Marienburg auch der britische Militärsender BFBS angesiedelt. Der Hörfunk ist in Köln neben den öffentlich-rechtlichen Sendern auch mit der lokalen Welle Radio Köln sowie diversen kleineren Radiosendern vertreten. Die zur RTL Group gehörenden privaten Fernsehsender RTL Television, Super RTL, VOX und n-tv haben ihren gemeinsamen Hauptsitz in die Rheinhallen im Kölner Stadtzentrum verlegt. Seit Oktober 2005 berichtet der Fernsehsender Center.TV täglich ausschließlich über das Geschehen in und um Köln. In Köln hat zudem die Gebühreneinzugszentrale GEZ ihren Sitz. Neben EMI Music Germany, die im August 2000 ihren Hauptsitz vom Maarweg im Stadtteil Braunsfeld in den Mediapark verlegte, sind in Köln noch weitere kleinere Plattenlabels und Musikverlage ansässig. Die GIGA Digital Television GmbH hatte bis zur Einstellung des Sendebetriebs am 13. März 2009 ihre Studios in Köln. Köln verfügt mit dem Verlag M. DuMont Schauberg über ein Zeitungshaus von deutschlandweiter Bedeutung: Sowohl der Kölner Stadt-Anzeiger als auch die Kölnische Rundschau, deren gemeinsames Verbreitungsgebiet neben Köln und dem unmittelbaren Umland bis weit in die Eifel und das Bergische Land reicht, erscheinen hier. Das im selben Hause produzierte Boulevardblatt Express wird auch im Raum Düsseldorf verbreitet. Als in Köln erscheinende Printmedien sind außerdem die Wirtschaftszeitschriften Capital und Impulse zu nennen. Örtliche Bedeutung haben die monatlich erscheinenden Stadtillustrierten StadtRevue und Kölner sowie der Kölner Wochenspiegel, der von der Kölner Anzeigenblatt GmbH & Co. KG herausgegeben wird. Der Taschen-Verlag, sowie der Verlag der Buchhandlung Walther König sind als international operierende Buchverlage mit thematischen Schwerpunkten in Kunst, Architektur und Erotik bekannt. Mit Kiepenheuer & Witsch und dem DuMont Buchverlag beherbergt die Stadt bedeutende literarische Verlage. Der 1918 gegründete subreport Verlag Schawe hat seinen Sitz seit seiner Gründung in Köln. Wichtige Medien-Einrichtungen in Köln sind beispielsweise die Kunsthochschule für Medien Köln, die Internationale Filmschule Köln und die GAG Academy für Nachwuchs-Comedians. Köln ist Sitz des Filmbüros Nordrhein-Westfalen. Besonders im Belgischen Viertel sind viele kleine Filmproduktionsfirmen angesiedelt, die meist nicht selbst drehen, sondern größere Filmproduktionsfirmen mit einzelnen Dienstleistungen und technischer Ausstattung unterstützen. Medienstandorte sind in Köln über das ganze Stadtgebiet verteilt. Innerstädtisch gelegen ist neben den Hauptsitzen der großen Sender auch der Mediapark am Hansaring (20 ha, 174.000 m² Bürofläche), der von 1992 bis 2003 auf dem Gelände des ehemaligen Rangierbahnhofs Gereon errichtet wurde. In den modernen Gebäuden im Mediapark, darunter der 148 Meter hohe Kölnturm, sind etwa 250 Firmen mit etwa 5000 Beschäftigten angesiedelt, von denen gut 60 Prozent im Medien- und Kommunikationsbereich tätig sind. Flächenverbrauchende Studios und Filmproduktionsstätten dagegen liegen an der Peripherie, wie etwa die WDR-Studiogelände in Bocklemünd oder das Medienzentrum Mülheim. Auf Teilen eines ehemaligen Fabrikgeländes haben sich dort rund um die große Veranstaltungshalle E-Werk viele Künstler und Agenturen angesiedelt. Auch einige TV-Studios sind dort zu finden, in denen unter anderen für Sat.1 und ProSieben produziert wird. Außerdem befindet sich im Nordwesten der Stadt (auf dem Gelände des ehemaligen Militärflughafens Butzweilerhof) das Coloneum, Europas größter Studiokomplex mit einer Fläche von 35 Hektar und 20 Studios (25.000 m²) mit bis zu 30 Meter Deckenhöhe. Im Südwesten der Stadt zwischen Köln und Hürth wurden große Studiokomplexe für Nobeo und MMC errichtet, in denen viele Shows für Sat.1 und RTL produziert werden, unter anderem von der Produktionsfirma action concept. Köln war nicht zuletzt aufgrund seiner strategischen Lage über die Jahrhunderte immer wieder Ziel und Angriffspunkt kämpferisch-militärischer Aktionen. Die nachgewiesene Geschichte von Streitkräften in Köln beginnt mit einer ersten Besetzung durch die Römer um 57 v. Chr., die die Eburonen vertrieben hatten. Sie siedelten anschließend die Ubier vom östlichen Rheinufer nach Köln um. Um 68 waren die Bataver in Köln. Von 260 – 274 übernahmen aufständische römische Grenztruppen die Macht in Köln, 274 überfielen Germanen Köln, 355 die Franken, die schließlich 454 die Macht übernahmen. 557 fielen die Sachsen in das später, 1888, eingemeindete Deutz ein. Im Winter 881/882 kamen die Normannen den Rhein hoch. 1096 sammelten sich in Köln Kreuzritter vom Niederrhein. 1583 kam es in Köln und Deutz zu Kämpfen zwischen kurpfälzischen und bayrisch-spanischen Truppen. Um 1587 kamen niederländische Truppen nach Köln. Französische Truppen besetzten ab dem 6. Oktober 1794 Köln, denen 1814 die Preußen folgten. Infolge der Niederlage im Ersten Weltkrieg und dem Waffenstillstandsabkommen von Compiegne wurde Köln ein britischer Brückenkopf mit einer 30 km großen Besatzungszone im französisch besetzten Rheinland. Als erste britische Einheit marschierte die 1st. Cavalry Division am 6. Dezember 1918 in Köln ein. Dort entstand ab 19. Dezember das Hauptquartier der britischen Besatzung, die erst am 20. Februar 1920 abzog.[45] In Riehl bezogen die britischen Streitkräfte die Barbara-Kaserne.[46]. An der Bonner Straße, Ecke Gaedestraße wurde die 1911 gebaute Kaserne Arnoldshöhe bezogen.[47] Am 10. Dezember 1918 erreichte die Kavallerie der 1. und 2. Kanadische Division Köln. In Köln entstand das Hauptquartier der 1. Division bis zum vollständigen Rückzug am 28. Januar 1919.[48][49] Am 23. Dezember 1918 errichteten neuseeländische Einheiten in Holweide ihr Hauptquartier. Die 2. Brigade lag in Mülheim und ab dem 26. Dezember folgte eine Artillerie-Einheit nach Mülheim und Deutz. Das 3. und 4. Bataillon wurden in Delbrück und Dünnwald einquartiert. Ab dem 9. März 1919 wurden weitere Einheiten nach Mülheim in die Hacketäuerkaserne verlegt – bis zum Abzug am 25. März 1919 mit 700 Mann aus Deutschland.[50][51] Der Truppenübungsplatz Wahner Heide wurde 1918 zunächst von kanadischen und britischen Einheiten übernommen, die sie von 1920 bis 1926 an französische Einheiten übergaben.[52] Über Gliederungen der 1919 gegründeten Reichswehr bzw. von Freicorps ist nichts bekannt, zumal das Rheinland entmilitarisiert war. Nach der Machtergreifung Hitlers 1933 wurden jedoch kasernierte Einheiten der Landespolizei aufgebaut, die später in die Wehrmacht übergingen. Einheiten der Landespolizei lagen in Westhoven und Wahn. 1936 marschierten deutsche Truppen in das entmilitarisierte Köln ein. Einheiten der Wehrmacht waren u.a. an den Flughäfen Butzweilerhof, Ostheim und Porz-Wahn stationiert sowie in den Kasernen Arnoldshöhe,[47] Etzel, Mudra, Unverzagt und Hacketäuer in Mühlheim[53][52] Das linksrheinische Köln wurde am 6. März 1945 von Truppen der 3. U.S. Panzerdivision erobert.[54] Am 11. April 1945 erreichten amerikanische Panzerspitzen, die zuerst in Remagen den Rhein überschritten hatten, Porz. Am 14. April 1945 wurden die rechtsrheinischen Stadtteile vollständig besetzt. Die US-Army überquerte den Rhein mit Hilfe einer Ponton-Brücke zwischen dem Stadtteilen Poll und Bayenthal.[32] Am 9. März 1945 wurde die US-amerikanische Militärregierung in Köln etabliert. Innerhalb von 100 Tagen förderten die amerikanischen Besatzer die Instandsetzung der Kölner Infrastruktur, trieben die Entnazifizierung voran und legten die Grundlagen für den Wiederaufbau Kölns. Außerdem schufen sie Sammelstellen für Displaced Persons: in Junkersdorf, Etzelkaserne für Polen, in Ossendorf für Sowjetbürger und in Brauweiler für Franzosen und Italiener.[55] Am 21. Juni 1945 löste eine britische Militärregierung die Amerikaner in Köln ab. Im Januar 1954 wurde der Radiosender der Britischen Streitkräfte BFN, später BFBS, von Hamburg nach Köln-Marienburg in die Villa Tietz verlegt. Am 15. Juni 1945 übergaben die amerikanischen Streitkräfte den Flughafen Wahn und das Camp Wahn an britische Streitkräfte (RAF und Heer). Von 1950 bis 1955 residierte auch der britische Hohe Kommissar mit 560 Beamten in der Wahner Kaserne. 1955 zog der britische Hohe Kommissar nach Bonn um und wurde zum Grundstock der britischen Botschaft.[56] Im Niehler Hafen soll ein Wasserflugzeug der Royal Navy stationiert gewesen sein.[57] Nachdem dem Abzug der Einheiten am 18. Juli 1957 soll nur ein Detachement in Köln verblieben sein.[58] Kurze Zeit nach Ende des 2. Weltkrieges begann in Köln und Umgebung die Stationierung erster Einheiten der belgischen Streitkräfte in Köln.[59] Ab 1951 wurden sie immer weniger Teil der Besatzungstruppen des Belgischen Korridors im Süden der Britischen Zone, sondern wurden zum Vorreiter der Nato.[60] 1947 wurde das Hauptquartier der belgischen Streitkräfte von Lüdenscheid über Bonn nach Köln-Weiden verlegt. Im Kölner Raum wurden entweder noch bestehende Einrichtungen der ehemaligen Wehrmacht benutzt oder neue Kasernen gebaut. In der Nähe der Kasernen entstanden Wohnsiedlungen für die Angehörigen der Streitkräfte. Zeitweise war Köln die größte belgische Garnison im Ausland. Ab 1988 wurden die Belgischen Streitkräfte umstrukturiert, 1993 wurde die Wehrpflicht in Belgien abgeschafft und ab 1996 das Hauptquartier zurück nach Belgien verlegt. Damit verbunden war eine Verkleinerung der Einheiten in Deutschland bis hin zu deren Auflösung. Die Kasernen und Einrichtungen wurden danach meist abgerissen und einer zivilen Nutzung zugeführt. Die Wohnsiedlungen wurden teilweise begehrte Wohnobjekte. Viele der Angehörigen der Streitkräfte verblieben auch nach dem Abzug oder Auflösung ihrer Einheit in Deutschland.[61] Nach Gründung der Bundeswehr wurde Köln zu einem der größten Bundeswehrstandorte in Deutschland. Köln hat zwischen 1823 und 2007 24 Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen. Seit 2002 verleiht, parallel zu der offiziellen Ehrenbürgerschaft, der „Initiativkreis alternative Ehrenbürgerschaft“ die Alternative Kölner Ehrenbürgerschaft. Bedeutende Persönlichkeiten Kölns sind in der Liste der Söhne und Töchter der Stadt Köln (+ Liste der sonstigen berühmten Kölner) und in der Liste der Erzbischöfe und Bischöfe von Köln zu finden.
Wikimedia Quantenheilung Koeln, Quantenheilung Seminare Koln, Quantenheilung erleben
Matrix Energetics nach bartlett Koeln, Quantenheilung Frank Kinslow Koeln, die Zwei Punkt Methoden Koeln
Wikinews: Portal:Köln – in den Nachrichten
Commons: Köln – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wikiquote: Köln – Zitate
Wikisource: Köln – Quellen und Volltexte
Wiktionary: Köln – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Portal:Nordrhein-Westfalen – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Nordrhein-Westfalen
Et Vitrinchen
.Kategorienstruktur Köln
Köln-Artikel zum Hören
Neue Köln-Artikel
Reviews und Kandidaturen
Aktuelle Themen
Ausländische Kulturinstitute [Bearbeiten]
Stadtbild [Bearbeiten]
Römisches Köln [Bearbeiten]
Mittelalterliches Köln [Bearbeiten]
Preußisches Köln [Bearbeiten]
Zwischen den Weltkriegen [Bearbeiten]
Nachkriegszeit und neue Entwicklungen [Bearbeiten]
Bedeutende Sakralbauten [Bearbeiten]
Rheinbrücken [Bearbeiten]
Parks und Grünflächen [Bearbeiten]
Zoo und Botanische Gärten [Bearbeiten]
Theater [Bearbeiten]
Musik [Bearbeiten]
Sinfonie- und Kammerorchester [Bearbeiten]
Chöre [Bearbeiten]
Musikschulen [Bearbeiten]
Weitere Spielstätten [Bearbeiten]
Kölsche Musik [Bearbeiten]
Elektronische Musik [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
Museen [Bearbeiten]
Archive [Bearbeiten]
Bibliotheken [Bearbeiten]
Sport [Bearbeiten]
Sportstätten [Bearbeiten]
Vereine und Traditionsveranstaltungen [Bearbeiten]
Nachtleben [Bearbeiten]
Karneval [Bearbeiten]
Regelmäßige Veranstaltungen und Festivals [Bearbeiten]
Küche [Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaftsstruktur [Bearbeiten]
Messen [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Straßenverkehr [Bearbeiten]
Schienenverkehr [Bearbeiten]
Luftverkehr [Bearbeiten]
Schiffsverkehr [Bearbeiten]
Nahverkehr [Bearbeiten]
Öffentliche Einrichtungen [Bearbeiten]
Hochschulen [Bearbeiten]
Medien [Bearbeiten]
Hörfunk, Fernsehen und Musikindustrie [Bearbeiten]
Printmedien [Bearbeiten]
Einrichtungen und Standorte [Bearbeiten]
Truppen und Streitkräfte [Bearbeiten]
Vorgeschichte [Bearbeiten]
Erster Weltkrieg bis Zweiter Weltkrieg [Bearbeiten]
Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg [Bearbeiten]
Belgische Garnison ab 1946 [Bearbeiten]
Bundeswehr [Bearbeiten]
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Ehrenbürger [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
Kalendarium [Bearbeiten]
Literatur [Bearbeiten]
Bildbände [Bearbeiten]
Lexika [Bearbeiten]
Städtebücher und Atlanten, Straßen [Bearbeiten]
Monographien [Bearbeiten]
Reiseliteratur [Bearbeiten]
Historisches [Bearbeiten]
Zeitschriften [Bearbeiten]
Monographien und Sonstiges [Bearbeiten]
Architektur und Denkmalpflege [Bearbeiten]
Kunstgeschichte [Bearbeiten]
Geologie/Geographie [Bearbeiten]
Sport [Bearbeiten]
Unterhaltsames über Köln [Bearbeiten]
Karneval [Bearbeiten]
Medien [Bearbeiten]
Religion [Bearbeiten]
Sonstiges [Bearbeiten]
Siehe auch [Bearbeiten]
Portal:Köln – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema KölnWeblinks [Bearbeiten]
Wikisource: Köln – Quellen und Volltexte
Wikinews: Köln – in den Nachrichten
Commons: Köln – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien
Wikiquote: Köln – Zitate
Wiktionary: Köln – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Einzelnachweise und Anmerkungen [Bearbeiten]